KI-Beratung · Nürnberg und Leipzig

KI-Beratung für Unternehmen: KI im Arbeitsalltag einführen

Wir führen KI in Unternehmen so ein, dass die Mitarbeiter danach selbstständig damit arbeiten. Dazu prüfen wir, wo im Arbeitsalltag Zeit verloren geht, wählen passende Werkzeuge wie ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot aus, richten Team-Konten und auf Wunsch komplette Arbeitsplätze ein, schulen das Team mit kurzen Lehrfilmen und automatisieren wiederkehrende Abläufe.

adojo ist eine Online-Marketing-Agentur aus Nürnberg und Leipzig und setzt diese Werkzeuge im eigenen Vertrieb, im Projektbüro und in Kundenprojekten ein, vom Ferienwohnungsbetrieb bis zum Marketingteam einer großen Versicherungsgruppe.

Auf einen Blick

2 bis 3
Wochen bis zum ersten Einsatz
4
Bausteine: Bestandsaufnahme, Arbeitsplatz, Befähigung, Automatisierung
10
KI-Arbeitsplätze für eine Versicherungsgruppe, in zwei Schritten
32
KI-Werkzeuge in unserem Vergleich geprüft
2
Standorte: Nürnberg und Leipzig

Beratungsanteil bis 31.12.2026 über die BAFA förderfähig. Geräte und Lizenzen sind davon ausgenommen.

Ausgangslage

Wann sich KI-Beratung lohnt

Drei Ausgangslagen hören wir in Gesprächen mit Geschäftsführern und Marketingleitern immer wieder. In allen drei Fällen beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme der Abläufe und wählen die Werkzeuge erst danach aus.

1

KI läuft über private Konten

Mitarbeiter nutzen ChatGPT bereits, aber mit eigenen Zugängen. Niemand weiß genau, welche Daten dort landen.

2

Der Anfang fehlt

Die Geschäftsführung will KI einführen und weiß nicht, mit welchem Werkzeug und welchem Team sie anfangen soll.

3

Abläufe kosten Stunden

Angebote, Auswertungen oder Antworten auf Anfragen wiederholen sich jede Woche und binden Zeit, die anderswo fehlt.

Vor dem ersten Einsatz

Befähigung nach Artikel 4 AI Act

Bevor ein KI-Werkzeug im Alltag läuft, braucht das Team die Grundlagen: was das Werkzeug kann, welche Daten nicht hineingehören und warum jede Antwort vor der Weitergabe geprüft wird.

Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung (AI Act) verlangt das auch. Unternehmen, die KI einsetzen, müssen Maßnahmen ergreifen, die die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter fördern. Deshalb gehört dieser Schritt bei uns zu jeder KI-Einführung, und kein Arbeitsplatz geht ohne ihn in Betrieb.

Ein Zertifikat oder einen bestimmten Kurs schreibt die Verordnung nicht vor. Eine Rechtsberatung ersetzen unsere Hinweise nicht.

Lehrfilme, Richtlinie und Nachweis

Jeder Arbeitsplatz bekommt kurze Lehrfilme und eine Nutzungsrichtlinie. Am Ende bestätigt jede Person mit digitaler Unterschrift, dass sie die Filme angesehen hat. So ist für jeden Arbeitsplatz dokumentiert, welche Maßnahme Sie ergriffen haben.

Ergebnis

Was Sie nach dem Projekt in der Hand haben

  • ausgewählte KI-Werkzeuge mit Team-Konten, die Sie selbst verwalten oder wir für Sie
  • eingerichtete Arbeitsplätze, auf Wunsch mit fertig vorbereiteten Geräten
  • kurze Lehrfilme und eine Kurzanleitung je Arbeitsplatz
  • eine Nutzungsrichtlinie mit dokumentiertem Schulungsnachweis
  • erste Anwendungen für Ihre Aufgaben, schriftlich festgehalten
  • einen Plan für die nächsten Schritte
KI-Arbeitsplatz ChatGPT · Claude · Copilot Office und Fachwerkzeuge abgesicherte Anmeldung Team-Kontenmit eigener Verwaltung Lehrfilmeauf dem Desktop Kurzanleitungeine Seite je Platz Nutzungsrichtliniemit Schulungsnachweis

Leistungen

Vier Bausteine der KI-Einführung

Baustein 1

Bestandsaufnahme der Abläufe

Wir sprechen mit den Mitarbeitern, die die Arbeit machen, und halten fest, welche Aufgaben sich wiederholen und wie viel Zeit sie kosten. Das Ergebnis ist eine Liste, sortiert nach Aufwand und Nutzen. Mit den oberen Einträgen fangen wir an.

Baustein 2

KI-Arbeitsplatz einrichten

Wir wählen die Werkzeuge passend zu den Aufgaben aus, richten Team-Konten mit eigener Verwaltung ein und achten auf Geschäftstarife, bei denen Eingaben nicht zum Training verwendet werden. Auf Wunsch liefern wir die Geräte fertig eingerichtet.

Baustein 3

Befähigung nach Artikel 4 AI Act

Statt eines langen Seminars bekommt jedes Team kurze Lehrfilme zu Gerät und Werkzeugen, eine Kurzanleitung am Arbeitsplatz und eine Nutzungsrichtlinie. Am Ende bestätigt jede Person mit digitaler Unterschrift, dass sie die Filme angesehen hat. Damit dokumentieren Sie Ihre Maßnahme nach Artikel 4 der KI-Verordnung. Mehr zur Befähigung

Baustein 4

Abläufe automatisieren

Wiederkehrende Arbeit lässt sich oft ganz abgeben: Anfragen vorsortieren, Antworten entwerfen, Daten zwischen Programmen übertragen. Wir nutzen das im eigenen Betrieb und bei Kunden, etwa für Gastkommunikation und Parkplatzbuchung eines Ferienwohnungsbetriebs.

Praxisbeispiel

KI-Arbeitsplätze für eine Versicherungsgruppe

Zehn Arbeitsplätze in zwei Schritten

Für das Performance-Marketing-Team einer großen deutschen Versicherungsgruppe richten wir zehn KI-Arbeitsplätze ein, die ersten fünf sind im Einsatz. Jedes Gerät hat Zugänge zu ChatGPT, Claude und ElevenLabs, dazu drei Lehrfilme, eine Kurzanleitung und eine Nutzungsrichtlinie mit Schulungsnachweis.

Bei den Havel-Spitze Ferienwohnungen in Brandenburg an der Havel laufen Gastkommunikation, Parkplatzbuchung und Teile der Buchhaltung über Automatisierungen auf Basis von Claude.

Ablauf

So läuft die Zusammenarbeit ab

Woche 1

Gespräch und Bestandsaufnahme

Wir legen fest, welche Aufgaben zuerst an die Reihe kommen und welche Werkzeuge dafür passen.

Woche 2

Einrichtung

Konten, Arbeitsplätze und erste Anwendungen werden eingerichtet und getestet.

Woche 3

Übergabe

Das Team bekommt Lehrfilme, Kurzanleitung und Nutzungsrichtlinie und bestätigt die Einweisung.

Danach

Betreuung

Auf Wunsch mit festen Terminen für neue Anwendungen und Fragen.

Bestehende IT, Daten und Zuständigkeiten

Wir übernehmen Auswahl, Einrichtung, Konten und Lizenzen sowie die Unterstützung der Nutzer. Mit Ihrer IT stimmen wir vorher ab, wie die Anmeldung läuft, wer die Geräte verwaltet und welche Daten in die Werkzeuge dürfen. Gibt es keine eigene IT, übernehmen wir die Einrichtung vollständig.

KI-Kompetenz nach der KI-Verordnung

Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung verpflichtet Unternehmen, die KI einsetzen, zu angemessenen Maßnahmen für die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter. Die Neufassung gilt seit dem 27. Juli 2026. Ein Kurs oder Zertifikat ist nicht vorgeschrieben. Lehrfilme, Richtlinie und dokumentierter Nachweis sind eine solche Maßnahme. Eine Rechtsberatung ersetzen sie nicht.

Eigene Praxis

Womit wir selbst arbeiten

Wir setzen die Werkzeuge, die wir empfehlen, im eigenen Alltag ein: im Vertrieb, im Projektbüro, bei Auswertungen und Texten. Im KI-Werkzeuge-Vergleich beschreiben wir 32 Werkzeuge mit Preisen und Datenschutzangaben. Diese hier sind bei adojo im Einsatz:

Eigene Skills in Claude bei adojo, unter anderem für Vertriebspipeline, Angebote und Buchhaltung
Eigene Skills in Claude: Vertriebspipeline, Angebote, Zahlungsabgleich und Morgenbriefing laufen bei adojo als feste Abläufe.
Werkzeugübersicht und Textbausteine im Notion-Arbeitsbereich von adojo
Unser Arbeitsbereich in Notion: Werkzeugübersicht, wiederkehrende Abläufe und Textbausteine an einem Ort.

Kosten

Aufwand und Kosten

Das Einstiegsprojekt bieten wir zum Festpreis an. Wie hoch er ist, hängt von der Zahl der Arbeitsplätze und Abläufe ab. Wir nennen ihn nach dem Erstgespräch schriftlich.

Die Lizenzen der Werkzeuge kommen hinzu und stehen im Angebot getrennt. Bis zum 31.12.2026 kann der Beratungsanteil über die BAFA-Förderung bezuschusst werden. Ob Ihr Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt, zeigt der Fördercheck.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zur KI-Beratung

Was kostet eine KI-Einführung für ein kleines oder mittleres Unternehmen?

Das Einstiegsprojekt bieten wir zum Festpreis an, den wir nach dem Erstgespräch nennen. Darin enthalten sind Bestandsaufnahme, Einrichtung, Lehrfilme und Übergabe. Die Lizenzen der KI-Werkzeuge kommen hinzu und werden im Angebot getrennt ausgewiesen.

Welche laufenden Lizenzkosten entstehen?

Die Anbieter berechnen ihre Teamtarife meist je Nutzer und Monat. Die Höhe hängt von der Zahl der Nutzer und der Werkzeuge ab. Aktuelle Preise stehen in unserem KI-Werkzeuge-Vergleich, im Angebot nennen wir sie für Ihren Fall.

Welches Werkzeug passt zu uns: ChatGPT, Claude oder Copilot?

Das hängt von den Aufgaben ab. Für Texte, Auswertungen und Recherche eignen sich ChatGPT und Claude, wer stark in Microsoft 365 arbeitet, sollte Copilot prüfen. Wir legen das nach der Bestandsaufnahme fest. Oft ist es sinnvoll, zwei Assistenten parallel einzurichten, damit das Team je Aufgabe vergleichen kann.

Können wir vorhandene Laptops und Software weiterverwenden?

In den meisten Fällen ja. Wir richten Konten und Werkzeuge auf Ihren vorhandenen Geräten ein. Neue Geräte bereiten wir nur vor, wenn Sie das wünschen.

Wie arbeiten Sie mit unserer IT zusammen?

Anmeldung, Geräteverwaltung und Datenfreigaben stimmen wir vor der Einrichtung mit Ihrer IT ab. Gibt es keine eigene IT, übernehmen wir die Einrichtung vollständig und sind Ansprechpartner für die Nutzer.

Dürfen unsere Mitarbeiter Kundendaten in KI-Werkzeuge eingeben?

Personenbezogene Daten nur, wenn die Vorgaben der DSGVO erfüllt sind, in der Regel mit Auftragsverarbeitungsvertrag und einem Geschäftstarif, bei dem Eingaben nicht zum Training verwendet werden. Welche Daten erlaubt sind, halten wir in der Nutzungsrichtlinie fest. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.

Was verlangt Artikel 4 der KI-Verordnung von unserem Unternehmen?

Artikel 4 gilt seit dem 2. Februar 2025 für Unternehmen, die KI-Systeme anbieten oder einsetzen. In der seit Ende Juli 2026 geltenden Fassung müssen sie Maßnahmen ergreifen, die die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter und anderer Personen fördern, die in ihrem Auftrag mit KI arbeiten. Ein bestimmtes Kompetenzniveau je Person ist nicht vorgeschrieben. Eine Rechtsberatung ersetzt diese Antwort nicht.

Brauchen unsere Mitarbeiter ein Zertifikat oder einen KI-Kurs?

Nein. Die KI-Verordnung schreibt weder ein Zertifikat noch einen bestimmten Kurs vor. Lehrfilme, eine Nutzungsrichtlinie und eine Bestätigung jeder Person mit digitaler Unterschrift sind eine solche Maßnahme. Ausdrücklich vorgeschrieben ist die Dokumentation nicht, sie hilft aber, wenn die Bundesnetzagentur als Aufsicht nachfragt.

Können wir mit einem einzelnen Team anfangen?

Ja. Ein Team als Anfang ist oft der bessere Weg, weil die ersten Erfahrungen in die weitere Einführung einfließen. Bei einer Versicherungsgruppe haben wir mit fünf Arbeitsplätzen für ein Team begonnen.

Wird die KI-Beratung gefördert?

Bis zum 31.12.2026 kann der Beratungsanteil über die BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen bezuschusst werden, wenn Ihr Unternehmen die Voraussetzungen für kleine und mittlere Unternehmen erfüllt. Geräte, Lizenzen und Umsetzung sind nicht förderfähig. Ob die Förderung für Sie in Frage kommt, zeigt unser Fördercheck.

Kommen Sie für die Einrichtung zu uns ins Haus?

Ja, von unseren Standorten in Nürnberg und Leipzig aus. Vieles lässt sich auch per Fernzugriff und Video erledigen. Weil das Team mit Lehrfilmen eingewiesen wird, ist eine Präsenzschulung nicht zwingend nötig.

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für KI-Beratung

Carsten Arndt, Geschäftsleitung (COO) der adojo GmbH

Carsten Arndt, Geschäftsleitung (COO)

Carsten bringt über 20 Jahre Erfahrung aus Marketing und Hotellerie mit und war dort zuletzt Geschäftsführer. Bei adojo leitet er das interne KI-Lab, in dem das Team KI-Werkzeuge für die eigene Arbeit und für Kundenprojekte erprobt, und verantwortet den KI-Werkzeuge-Vergleich.

Nach oben scrollen